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Maria Thun: Sternbild-Sektoren als Wirkungshintergrund? Natur Kosmos... Schon die Vorstellung ist rational gesehen absurd, wenn hunderte von Lichtjahren voneinander entfernte
Objekte einen gemeinsam wirkenden Hintergrund für die irdische Existenz abgeben sollen.
s. Abbildung rechts, Sternbild Stier >>>
Sternbildsektoren, - der astronomische Zodiak
Die Namen der Sternbilder wechselten im Lauf der Zeiten ständig, bis der Astronom Hipparch,
Gründer der wissenschaftlichen Astronomie, 125 v. Chr. den damaligen Frühlings- oder Widderpunkt als Anfangspunkt des astronomischen Tierkreises festlegte. Obwohl Hipparch selbst die Präzession des Frühlingspunkts festgestellt hatte, erhielten die hinter dem astrologischen Tierkreis sichtbaren Fixsterngruppen die gleichen Namen. Dieser Umstand ist eine bedauerliche Quelle für wiederholte Missverständnisse, denn der Frühlingspunkt wandert...
Durch die Präzession, einer kreiselähnlichen Bewegung der Erdachse, verschiebt sich der Frühlingspunkt (d.h. auch der
Ausgangspunkt des astrologischen Tierkreises) gegenüber dem Zodiak mit den astronomischen Sternbildern in ca. 72 Jahren um 1 Grad (Kreisgrade), also hat er sich seit seiner Festlegung vor
über 2000 Jahren (125 v. Chr.) um ca. 30 Grad verschoben und ist im astrologischen Tierkreis (von 125 v.Chr.!...) im Tierkreiszeichen Wassermann gelandet.
All das Geschwafel vom
"Wassermann-Zeitalter" mag eine gute globale Businessidee sein, doch mit Astrologie hat es nichts zu tun! Wir zählen jetzt das Jahr 2010 n.Chr. und der der astronomische
Frühlingsbeginn, d.h. der Lauf der Natur, wird weiterhin durch den Frühlingspunkt (dem Beginn des Zeichens WIDDER des astrologischen Tierkreises) bestimmt. zurück
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Zusammenfassung: Sternbilder oder Tierkreiszeichen? Beide beziehen sich auf die Ekliptik als Achse, haben aber sonst nichts mit- einander zu tun. Unglücklicherweise tragen Sternbilder-Sektoren die gleichen Namen wie die
“Sternzeichen” des astrologischen Tierkreises.
Sternbilder sind Gebilde von Fixsterngruppen in ungleich grossen Himmels-Sektoren. Sie sind eine
Orientierungshilfe für Astronomen.
Die astrologischen Tierkreiszeichen-Sektoren basieren auf dem astronomischen Jahr
der Natur mit den vier Jahreszeiten. Letztere ergeben sich aus der Teilung der Ekliptik in die
- Tag- und Nachtgleichen (Frühling und Herbst) sowie der - Sonnenwenden (Sommer und Winter).
Fixsterne befinden sich weit ausserhalb des Sonnensystems.
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Schweigen... 1987 richtete Aquarius eine sachliche Anfrage (mit den obenerwähnten Argumenten) an Maria Thun, wie sie sich dieser fachlichen
Kritik stelle. Bedauerlicherweise blieb eine Antwort aus. - Weshalb wohl ?-
Maria Thun's Eingeständnis, dass sie sich bezüglich Sternbildern geirrt habe, würde die phänomenalen
grundlegenden Erkenntnisse aus dem Versuchsanbau keinesfalls in Frage stellen, denn gerade sie hat mit ihren Forschungen unschätzbare Pionierarbeit für den gesamten biologischen Landbau
geleistet. Sicher ist es menschlich gesehen hart, aufs Mal einen jahrzehntelang öffentlich verkündeten Glauben mit tausenden von Anhängern widerrufen zu müssen ...
Die Astronomen gehören offenbar auch zu den Sternbild-Gläubigen: Nebst Thuns Anhängern gehen die schulweisen
Kritiker vom Dienst vom Irrtum aus, dass Fixstern- gruppierungen in der Astrologie eine Rolle spielen (siehe oben: “Sternbildsektoren als Wirkungs- Hintergrund”). So behaupten sie etwa, die
Astrologie des astrologischen Tierkreises könne gar nicht mehr funktionieren, da der heutige "Widder"-Mensch eigentlich ein "Wassermann" sei ... Diese Aussagen von
selbsternannten Kritikern studierter Herkunft entlarven leider nur, dass sie nicht die geringste Ahnung von der kritisierten Materie haben (s. oben) Eine Zeitungsente, von einer englischen
Astronomin serviert, unterstrich 1996 diese bedauerliche Tatsache nochmals und bezog sich auf ein ominöses 13. Tierkreiszeichen: "Da sich neben dem astromischen Sternbild
"Skorpion" das Sternbild "Schlangenträger" befindet, hätten die dummen Astrologen eigentlich 13 Tierkreiszeichen (!) in ihr System aufnehmen müssen."...
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Der Astronom und Astrologe Johannes Kepler (1571-1630)
war mit Paracelsus einer der letzten
Naturwissenschaftler, welche die Astrologie als Wissenschaft praktizierten. Kepler veröffentlichte auf Basis von astrologischen Kalendern sogenannte „Prognostiken“.*
* den wahrscheinlich letzten echten vor Aquarius’ astrologischen Naturkalendern, denn...
“Mit den Prognostiken sind in diesem Falle Kalenderwerke gemeint, die in erster Linie "Von den vier
Jahrzeiten, ihrer Witterung, Kranckheiten und Fruchtbarkheit" handelten und gewöhnlich von den Landschaftsmathematikern erstellt wurden. Kepler bewies
darin eine glückliche Hand und machte sich bald einen
Namen.
Schon sein erster Kalender war ein Volltreffer - er schreibt an seinen Lehrer Michael Mästlin: "Übrigens haben sich die Voraussagen des Kalenders
so weit als richtig erwiesen. Es ist eine ungeahnte Kälte in unserem Land. In den Höfen auf den Bergen sterben die Leute vor Kälte. Nach zuverlässigen
Berichten fallen ihnen die Nasen ab, wenn sie nach Hause kommen und sich schneuzen ..." (Koestler: 242f).“
www.idv.uni-linz.ac.at/kepler/astrologie/kepler_war_astrologe.html zurück
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* Ein typisches Beispiel dafür, dass die schulweisen Kritiker der Astrologie bis heute nichts dazu gelernt haben, gibt eine Pro Sieben -
Galileo Mistery Folge vom 12. September 2008 http://www.prosieben.ch/tv/galileo/videos/
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