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Ozon
Über der Arktis ist die Ozonschicht so dünn geworden, dass Europas Bevölkerung Schäden davon tragen wird:
6. April 2011 “Aufgrund dieses Rekord-Ozonlochs
(40% reduziert!!!) warnen Forscher vor einer wachsenden Sonnenbrandgefahr in Europa. Das Ozonloch
über der Arktis könne in den nächsten Wochen auch über Mitteleuropa driften und sich sogar bis zum Mittelmeer erstrecken.” (derStandart.at, Bild.de)
6. April 2000 aeb. Neue Messergebnisse, die die EU-Kommission gestern veröffentlichte, deuten auf eine
massive Ausdünnung der Ozonschicht hin. EU-Wissenschaftler warnten vor langfristigen gesundheitlichen Schäden. Eine Sprecherin der EU-Kommission verwies auf ansteigende Hautkrebsraten und eine erwartete Zunahme von
Allergien und Augenkrankheiten. In diesem Winter ist in der arktischen Stratosphäre (18 Kilometer Höhe) ein Ozonverlust von 60 Prozent festgestellt worden, was zum Teil auf die ausserordentliche Kälte
zurückgeführt wird. Das sei der höchste je gemessene Wert, sagte ein EU-Wissenschaftler. Die Wirkung greift auf die gemässigten Breitengrade und damit auf Europa aus. Im Langzeitvergleich ist die “Ozonsäule” über
Europa im Mittel um 15 Prozent niedriger als vor 1976.
Folge des “Treibhauses”? 1987 schloss die Staatenwelt in Montreal ein Abkommen*, das Verbote und Reduktionen der ozonzerstörenden Chemikalien vorsieht. In der EU wurde das Abkommen erst 1996
umgesetzt. Die neuen Messergebnisse erhärten die Vermutung eines Zusammenhangs zwischen der Ozonzerstörung in der Stratospäre und der Erderwärmung. Durch die Emission von “Treibhaus”-Gasen verlaufe die
Wiederherstellung des stratosphärischen Ozons langsamer als erwartet.
“Der Bund”, Schweizerischer Tageszeitung 06.04.2000
* Internationale Konferenz zum Schutz der Ozonschicht, Montreal 1987
Kommentar Aquarius: Die Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis und Europa soll nach Angaben der Weltwetterorganisation (WMO) in diesem Frühjahr so gross wie noch nie sein.
Anders als in Australien werden die Europäischen Bürger bei aller Ernsthaftigkeit der gesundheitlichen Konsequenzen nicht über Vorbeugemassnahmen informiert.
Umso wichtiger bleibt die Selbst-Verantwortung
des Einzelnen, sein Verhalten der beschädigten Ozonhülle anzupassen und mindestens die alten Verhaltensregeln zu befolgen. Das heisst z.B. in Bern (Schweiz) sich vor 16.30 Uhr keinesfalls unnötig der Sonne
auszusetzen, - nicht schon um 15 Uhr Sommerzeit!
Näheres Info: “Mehr Hautkrebs durch falsche Gesundheits-Tipps?”
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